Ein faules EI in der Sommerlounge – House of Cards im Fichtelgebirge

Presse

Dutzende Aussteller zeigen die ganze Bandbreite der Region, tausende Besucher schlendern sommerlich entspannt durch die Stände und genießen dieses Schaufenster der Region. Die Stadt Hohenberg a.d. Eger mit ihrem Bürgermeister Jürgen Hoffmann gibt ihr Bestes, um dieses aufstrebende Städtchen zu präsentieren, so wie es die Bürgermeister von Selb, Weißenstadt, Tröstau oder Bischofsgrün vorher getan haben.
Keiner der Herren ist und war dabei als Parteipolitiker unterwegs. Der Förderverein Fichtelgebirge ist nach seinen Statuten überparteilich und so freuten sich Aussteller, Besucher und gastgebende Orte über diese in der Vergangenheit stets sehr gelungenen Veranstaltungen. 
Zu Beginn und gelegentlich auch zwischendurch gibt es Talkrunden zu verschiedenen regionalen Themen mit Funktionsträgern aus Wirtschaft, Verbänden und Politik. 

A bisserl CSU-lastig war das immer schon, aber darüber sah man hinweg und ließ sich davon die sommerlich-entspannte Stimmung nicht vermiesen – nach dem Motto „Wenn´s denn sein muss….“. 2018 wurde allerdings die Methode dahinter auf einmal öffentlich: Die CSU macht mittels der Büroleiterin des Abgeordneten Schöffel ihren politischen Einfluss geltend, damit der Herr Abgeordnete im rechten Licht erscheint und über seine Wohltaten für die Region schwadronieren darf.

Damit wird der überparteiliche Gedanke des Fördervereins genauso sabotiert, wie alle Aussteller und Besucher hinters Licht geführt werden, die nur als Staffage für eine CSU-Wahlkampf-Show dienen – welche schön verpackt als Sommerlounge daherkommt.

Und „pssst“ aber nicht weitersagen, das ist alles eine geheime Kommandosache. Wie in einem schlechten Politikfilm: Ein Abklatsch von House of Cards im Fichtelgebirge. Jeder Funktionsträger im Förderverein Fichtelgebirge muss sich die Frage stellen, ob er hier nicht von MdL Schöffel und seinem Team missbraucht wird. Dankenswerterweise hat die Frankenpost diesen Skandal an die Öffentlichkeit gebracht. Diese Aufklärung ist dringend und wichtig. Die SPD Fichtelgebirge dankt der Frankenpost für die Berichterstattung und geht davon aus, dass jetzt nicht wieder derjenige, der auf Missstände hinweist, des Schlechtredens der Region bezichtigt werden wird. Da muss sich die CSU den Vorwurf des unfairen Spiels schon gefallen lassen. Das ist ganz unterste Schublade.

Bei Umfragewerten von 38% setzt bei der CSU offensichtlich eine Art politisches Kammerflimmern ein, das die Steuerungsfähigkeit herabsetzt und die Regeln politischen Anstands für die CSU außer Kraft setzt. Die Stärken unserer Region bestehen in völlig anderen Dingen denn in bestellter und organisierter Lobhudelei auf gewisse Politiker wie MdL Schöffel und Landrat Dr. Döhler.

Wir als SPD Fichtelgebirge ermuntern die Menschen, die Sommerlounge in Hohenberg a.d. Eger dennoch zahlreich zu besuchen. Die Stadt, ihre Bevölkerung und ihr Bürgermeister haben es sich ebenso verdient, wie alle engagierten Aussteller und die von der CSU hintergangenen Mitglieder des Fördervereins Fichtelgebirge. Man muss ja den vorbestellten Reden über die „herausragenden“ Verdienste bestimmter Herren nicht zuhören und kann sich seine Zeit an diesem Abend sinnvoller gestalten. Die Sommerlounge ist allemal interessant genug – auch wenn ihr die CSU ein faules Ei ins Nest gelegt hat.

Ihr Jörg Nürnberger
Kreisvorsitzender