Porzellanikon: Staatsregierung lehnt Trägerschaft ab

Landespolitik


Seehofer: Keine Unterstützung bei den Betriebskosten für das Porzellanmuseum. (Bildquelle: www.porzellanikon.de)

Der Freistaat Bayern wird auch künftig nicht die Trägerschaft für das Porzellanikon mit Sitz in Selb und Hohenberg übernehmen. Dies geht aus einem Schreiben von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer an die hochfränkische Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger (SPD) hervor.
Auch eine teilweise Beteiligung schließt Seehofer aus Kostengründen aus.

Dennoch werde der Freistaat dem Museumskomplex für Porzellan und Keramik bei Investitionen und im Rahmen der Projektförderung ein verlässlicher Partner sein, versichert der Ministerpräsident. Zudem müssten finanzielle Schwierigkeiten durch Kostensenkungen in den Griff bekommen werden. Ernstberger hatte an die Staatsregierung appelliert, das Porzellanikon nach dem Vorbild des Augsburger Textilmuseums zu einem staatlichen Museum zu machen. Diesem Schritt hat Seehofer jedoch nun eine klare Absage erteilt.

Somit verbleibt die Trägerschaft beim Landkreis Wunsiedel und den Städten Selb und Hohenberg.

 
 

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