Lesen Sie dazu den Frankenpost-Artikel vom 19.01.2012:
Acht Millionen für das Porzellanikon
Der Freistaat Bayern greift den Museen in den kommenden Jahren unter die Arme. Eine Übernahme sagte er allerdings noch nicht zu.
Von Joachim Dankbar
Selb -Noch gibt es keine Zusage für eine Übernahme, aber der Freistaat Bayern unterstützt das Porzellanikon im Landkreis Wunsiedel in den nächsten Jahren mit acht Millionen Euro. Dies war das Ergebnis eines Gesprächs, das oberfränkische Politiker am Dienstag dieser Woche im bayerischen Kunstministerium in München führten (wir berichteten gestern). In einer Pressemitteilung des Kunstministeriums wurde die Förderung, die über einen Zeitraum von sechs bis acht Jahren ausgezahlt werden soll, am Mittwoch als ein "erster Schritt" bezeichnet.
Veröffentlicht am 19.01.2012
Wie wollen Sie leben?" Mit dieser Leitfrage möchte die SPD-Bundestagsfraktion interessierte Bürgerinnen und Bürger stärker in die politische Entscheidungsfindung einbeziehen. Dafür steht ab sofort eine neue Internetplattform unter dem Titel "Zukunftsdialog online" zur Verfügung.
Für Petra Ernstberger, Hofer Bundestagsabgeordnete und als Parlamentarische Geschäftsführerin ihrer Fraktion Initiatorin der Plattform, ist das Projekt eine Antwort auf das Bedürfnis vieler Bürgerinnen und Bürger nach mehr Transparenz und Mitbestimmung: "Die Menschen möchten mitreden und bereits im Entstehungsprozess von Politik eingebunden sein. Es genügt nicht mehr, bereits fertige Antworten zu präsentieren", so die Abgeordnete.
Veröffentlicht am 17.01.2012
Die hochfränkische SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger besuchte die Volksschule Frankenwald Naila und stellte sich den Fragen der interessierten Schüler.
Naila – "Politik(erin) zum Anfassen", so hätte man vor kurzem eine Doppelstunde in der Klasse 10bM der Volksschule Frankenwald Naila übertiteln können. Auf Einladung des Lehrers Jürgen Salfer war die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger an die Schule gekommen, um über ihre Arbeit zu berichten und sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler zu stellen.
Veröffentlicht am 13.01.2012
Seit 1982 wurde das Porzellanikon in Hohenberg a. d. Eger und in Selb Zug um Zug zu einem Museum von europäischer Bedeutung ausgebaut, wobei das Hohenberger Museum als "Deutsches Porzellanmuseum" firmierte, weil hier ab 1814 die industrielle Porzellanproduktion durch C. M. Hutschenreuther ihren Ausgang nahm.
In beide Einrichtungen wurden ca. 30 Mio. Euro investiert, der jährliche Gesamthaushalt beträgt ca. 3 Mio. Euro.
Nun ist seit langem klar, dass der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge und die kleinen Städte Selb und Hohenberg a. d. Eger diese hochkarätige Einrichtung als alleinige Träger auf Dauer nicht auf dem hohen Niveau halten können.
Alle Hoffnungen lagen deshalb auf der Bayrischen Staatsregierung, als der Ministerpräsident für die gelungene, große Sonderausstellung "Königstraum und Massenware - 300 Jahre Porzellanproduktion in Europa" die Schirmherrschaft übernommen hatte. Bei der Eröffnung im April 2010 ließ sich der Ministerpräsident durch den damaligen Finanzminister Fahrenschon vertreten, der leider nicht die erhoffte Staatsbeteiligung an den laufenden Kosten des Porzellanikons mitbrachte. Stattdessen sprach er von der Errichtung eines Masterstudiengangs "Museumsmanagement und Museumspädagogik" und "Design" für Keramik, Glas und Verbundstoffe mit der Fachhochschule Coburg. Schon damals konnten sich die meisten Insider nicht vorstellen, dass das realistisch sein wird. In der Tat ist nun in 1 3/4 Jahren nichts geschehen, um die betroffenen Kommunen zu entlasten.
Deshalb fordert der SPD-Sprecher für Oberfranken im Bayrischen Landtag, Dr. Christoph Rabenstein, das Porzellanikon in Selb und Hohenberg zu einem Landesmuseum zu erheben. Das wäre das erste in Oberfranken, während Oberbayern schon mehrere hat.
Sollten diesbezügliche Verhandlungen nicht im Sinne Oberfrankens und der betroffenen Kommunen verlaufen, so wird MdL Dr. Christoph Rabenstein, der die Örtlichkeiten bestens kennt, einen Antrag im Bayrischen Landtag stellen.
Veröffentlicht am 11.01.2012
Lesen Sie dazu den Frankenpost-Artikel vom 12.12.2011:
Lesnak bleibt Vorsitzender der Jusos
Die jungen Sozialdemokraten fordern eine intensivere Beschäftigung mit der NS-Zeit. In der rechten Szene gebe es Verbindungen in den Landkreis Wunsiedel. Von Herbert Scharf
Wunsiedel -Bei der Kreisversammlung der Jusos in der Wunsiedler "Vitalscheune" unterstrich Heinz Martini vom Kreisverband der SPD die Bedeutung des SPD-Nachwuchses. Es sei wichtig, junge Menschen für die Politik und die Demokratie zu begeistern, sagte er. Immerhin könne man im Landkreis Wunsiedel die stärkste Kreistagsfraktion in Bayern aufweisen. Und man wolle auch, dass das so bleibe. Martini unterstrich dass die SPD den Kampf gegen die "ungeliebte Stimmkreisreform" noch nicht aufgegeben habe. Er appellierte an alle, nicht nur in der Weihnachtszeit Menschen, denen es nicht so gut gehe, nicht im Stich zu lassen und sich für benachteiligte Gruppen einzusetzen.
Veröffentlicht am 18.12.2011